Grippe Epidemie: Bedingt durch hohe Ansteckungsgefahr!
25.05.2010
Eine echte Grippe, die man auch als Influenza bezeichnen kann, wird oft mit einem grippalen Infekt verwechselt. Da die Grippe durch Tröpfchen übertragen wird, kann sie zu einer Grippe Epidemie oder Pandemie ausarten!
Die Mediziner sprechen bei einer Grippe Epidemie fachlich korrekt von einer Influenza Epidemie. Diese betrifft den Menschen und nicht etwa Tiere. Unter der Influenza versteht man die sogenannte echte Grippe. Diese wird oftmals auch als Virusgrippe bezeichnet. Verursacher sind nämlich Viren, die unterschiedlichen Gattungen angehören können. Denkbar sind zum einen der Influenzavirus A und andererseits der Influenzavirus B. Umgangssprachlich wird oftmals auch von einem grippalen Infekt gesprochen. Dieser ist in seinem Krankheitsverlauf tatsächlich jedoch sehr viel harmloser als es bei einer echten Grippe der Fall ist.
Relativ schnell kann es zu einer Grippe Epidemie kommen. Der Begriff der Epidemie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „im Volk verbreitet“. Gemeint ist, dass bezogen auf eine bestimmte menschliche Population eine Krankheit örtlich und zeitlich sehr oft vorkommt. Überschreitet eine Epidemie auch Ländergrenzen oder gar die Grenzen zwischen Kontinenten, so spricht man von ihr auch als Pandemie.
Grippe Epidemien treten deswegen sehr häufig auf, da die Übertragung der Krankheit über die Schleimhäute erfolgt. Die Viren nutzen die an Augen, Mund und Nase befindlichen Schleimhäute, um in den menschlichen Körper einzudringen. Dies ist aber nur möglich, weil sie dorthin über Tröpfchen gelangen, die ein mit Grippe Infizierter beispielsweise absondert, wenn er beim Zusammensein mit einem Gesunden spricht, hustet, niest oder auch atmet.
Besonders gefährlich an den Grippeviren ist, dass sie auch an der freien Luft lange überleben können. So schweben beispielsweise besonders kleine Tröpfchen, die von einem Grippekranken ausgestoßen wurden, lange in der Luft und transportieren Viren auch über Stunden und demnach über weite Entfernungen hinweg.
Die Ansteckungsgefahr einer Grippe ist folglich äußerst hoch, weil Gesunde sich vor den mit Grippeviren infizierten Tröpfchen nur schwerlich schützen können, wenn sie ihren Alltag mit vielen Menschen verbringen. Denkbar ist es aber, sich mit einer Grippe-Impfung vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Eine solche kann jeder Hausarzt bei Bedarf vornehmen. Sie bietet ausreichend Schutz.
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