Grippe-Pandemie liefert keinen Grund zur Panik

30.08.2010

Grippe- oder Influenzapandemien treten in Abständen von 20 bis 30 Jahren auf. Man spricht von Grippe-Pandemien, wenn sich die Influenza Länder und Kontinenten übergreifend ausbreitet.

Das Wort Pandemie kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern „pan“ (übersetzt: „alles“) und „demos“ (übersetzt: „Volk“). Eine Pandemie ist also etwas, das das ganze Volk, ohne Unterschiede, betrifft.

Normalerweise treten Grippe-Pandemien alle 20 bis 30 Jahre auf. Zwischen dem Ausbruch der Hongkong-Grippe, im Jahre 1968 bis zur letzten Pandemie - der Schweinegrippe - lagen 41 Jahre. Bei einer Influenza-Pandemie tritt ein Erreger mit dermaßen verändertem Erbgut auf, das in unserem Immunsystem keine Antikörper gegen diesen vorliegen. Weil auch die Pharmaindustrie einige Zeit braucht, um einen Impfstoff gegen den Virus zu entwickeln, kann sich dieser vorerst ungehindert ausbreiten. Da die Inkubationszeit einer Grippe 3-5 Tage beträgt, kann man, ohne es zu wissen, zur Ausweitung des Virus beitragen.

Herrscht eine Pandemie, so sollte man nicht in Panik oder Angst verfallen. Aber es ist ratsam, den engeren Kontakt zu Menschen oder Menschenansammlungen zu vermeiden. Auch regelmäßiges und gründliches Händewaschen kann eine Infektion verhindern. Ist man trotz Vorsichtmaßnahmen während einer Grippewelle erkrankt und bemerkt erste Symptome, sollte man bald einen Arzt aufsuchen, den man zuvor telefonisch informiert. Auch bisher unbekannte Influenza-Arten können mit sehr wirksamen Medikamenten schnell behandelt werden.

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