In jeder Küche: bewährte Hausmittel gegen Schuppen
06.06.2011
Die natürliche Hauterneuerung bringt es mit sich, dass Hautzellen absterben und abgestoßen werden. Findet dies vermehrt auf der Kopfhaut statt, spricht man von Schuppen, diese sind unschön und lästig.
Schuppen an sich sind etwas ganz Natürliches. Die Haut auf dem Kopf erneuert sich, wie jede andere Hautstelle auch, und die alten Hautteile werden abgestoßen. Der Zyklus einer Hauterneuerung beträgt 28 Tage. Normalerweise geschieht dies unbemerkt, da diese abgestorbenen Hautteilchen winzig klein sind und nicht mit bloßem Auge sichtbar. Entstehen aber sichtbare Schuppen, dann ist dieser Zyklus gestört. Dies ist bei etwa 40 % der Bundesbürger der Fall. Dafür kann es viel Gründe geben, Hormonstörungen, Pilzbefall oder einfach nur Stress.
Ein hilfreicher Ratschlag ist ein altbewährtes Mittel gegen Schuppen ist ein Brennnesselsud. Hier werden 250 g gehacktes Brennnesselkraut mit einem halben Liter Essig und einem Liter Wasser eine Stunde lang gekocht. Die Haare damit alle drei Tage waschen, und anschließend die Kopfhaut mit einem Babyöl einreiben. Auch die weitverbreitete Unsitte, die Haare täglich zu waschen, ist der Schuppenbildung förderlich, da der Kopfhaut so wichtige Fette entzogen werden. Hier ist weniger mehr, dazu ein mildes Babyshampoo aus der Drogerie. Man kann auch einige Tropfen Teebaumöl in das Shampoo geben, dies verleiht der Kopfhaut mehr Energie und Spannkraft. Ein anderes Hausmittel ist etwas Olivenöl mit Meersalz zu mischen und damit die Kopfhaut einzureiben. Dies etwa eine halbe Stunde wirken lassen und dann gut mit Kamillentee auswaschen. Damit entfernt man gleichzeitig die schon vorhandenen Schuppen, durch den Peeling-Effekt des Salzes, und gibt der Haut wertvolle Öle zurück.
Auch sogenannte Crash-Diäten können einen vermehrten Schuppenbefall auslösen, in diesem Fall sollte man die Diät sofort stoppen und erst mal eine Normalisierung der Haut abwarten. Eine extra Zufuhr von Zink kann ebenfalls eine Linderung herbeiführen. Nahrungssupplements sind eine Möglichkeit, wenn es schnell gehen soll, man kann es auch langsam angehen lassen und sich eine Hühnersuppe kochen. Meeresfische sind sehr zinkhaltig, Haferflocken haben etwa 4 mg Zink auf 100 Gramm, Vollkornprodukte und Himbeeren enthalten sehr viel Zink, ebenso Erdnüsse, Linsen und Sojamehl (5 mg), Leber hat circa 7 mg und Emmentaler Käse 4 bis 5 mg. Spitzenreiter sind Austern mit einem Zinkgehalt von bis zu 160 mg auf 100 Gramm.
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