Kinder-Schutzimpfungen: Geimpft gesund durchs Leben?

13.07.2010

Eine Maßnahme zur Krankheitsvorbeugung sind Schutzimpfungen. Bereits im Babyalter können Kinder gegen gefährliche Erkrankungen geimpft werden. Die Notwendigkeit der Impfungen gilt jedoch als stark umstritten.

Eine Impfung tut bis auf einen kurzen Piekser kaum weh, ist aber sehr effektiv im Schutz gegen lebensbedrohliche Krankheiten. Außerdem wird nicht nur die geimpfte Person geschützt, sondern auch ihr Umfeld. Schließlich ist eine Ansteckung durch den Geimpften anschließend ausgeschlossen. Dennoch herrscht in der Gesellschaft Uneinigkeit bezüglich der Notwendigkeit von Schutzimpfungen bei Kindern. Warum?

Impfgegner argumentieren unter anderem, dass durch den Impfstoff sogenannte Impfschäden entstehen können, die nach längerer Zeit, beispielsweise nach einer 6-fach-Impfung, noch nicht einmal mehr einem bestimmten Impfstoff zugeordnet werden können. Zu den unangenehmen kurzfristigen Nebenerscheinungen gehören bei Routineimpfungen – z. B. bei Tetanus – Schüttelfrost, Fieber, Kreuzschmerzen, hoher Blutdruck etc. Diese Nebenwirkungen treten selbst bei Erwachsenen in starkem Ausmaß auf. So fragt man sich, wie ein Kleinkind diese gut überstehen soll und ob Impfungen tatsächlich mehr Nutzen als Schaden bringen.

Schutzimpfungen greifen in das Immunsystem ein. Besonders bei Babys und Kleinkindern ist diese Tatsache von großer Bedeutung. Das Ziel von Impfungen ist es, dem Organismus einen Krankheitenschutz zu verleihen, ohne dass die jeweilige Krankheit durchgemacht werden muss. Das Immunsystem von Babys ist in den ersten Monaten jedoch noch nicht soweit ausgereift, als dass es mit dem Impfstoff richtig umzugehen wüsste. In den ersten Lebensmonaten muss das Abwehrsystem zunächst lernen, zwischen "Fremdem" und "Eigenem" zu unterscheiden. Finden in dieser Zeit Schutzimpfungen statt, so kann es passieren, dass diese natürliche Entwicklung aufgrund der in den Organismus eingeführten Fremdstoffe gestört wird. Der entscheidende Störfaktor besteht jedoch darin, dass die Impfstoffe durch das frühzeitige Einbringen in den kindlichen Organismus nicht als Fremdstoffe identifiziert werden, sodass der Körper darauf nicht reagiert. In solchen Fällen toleriert der Körper die Stoffe und lässt die Viren in den Körperzellen weiterleben. Diese Entwicklung kann später zu negativen Veränderungen am Erbgut und an den Zellen führen.

Sein Kind zu impfen oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

0