Magnesium: Mangel und Überschuss erzeugen Symptome

30.08.2010

Magnesium ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Weil unser Körper diesen wichtigen Mineralstoff nicht selbst produzieren kann, muss man genügend Magnesium mit der Nahrung aufnehmen.

Der tägliche Magnesiumbedarf eines Menschen liegt, unter normalen Umständen, bei 300 bis 350 Milligramm. Jugendliche im Wachstum, Schwangere, stillende Mütter, Sportler sowie Menschen, die großem Stress ausgesetzt sind, und ältere Personen haben einen höheren Bedarf an Magnesium. Wird dieser nicht gedeckt, quittiert der Körper das mit Symptomen wie Muskelkrämpfen und –Zuckungen, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel oder Kopfschmerzen. Magnesium ist demzufolge wichtig für die Skelett- und Herzmuskulatur, die Funktion des Nervensystems, die Knochenfestigkeit und die Funktion zahlreicher Enzyme, die den Stoffwechsel und die Verdauung unterstützen.

Damit es nicht zu einem Mangel an Magnesium kommt, sollte man sich ausgewogen und gesund ernähren. Vor allem Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse enthalten viel Magnesium und helfen auf natürliche Weise, dem Körper genügend Magnesium zuzuführen. In manchen Fällen, wie bei erhöhter sportlicher Aktivität, im Wachstum oder während der Schwangerschaft und Stillzeit, muss man, um den größeren Bedarf zu decken, zu speziellen Magnesiumpräparaten greifen.

Auch wenn der Mineralstoff eigentlich gesund ist und gesund macht, sollte man es mit der Magnesiumzufuhr nicht übertreiben. Versorgen wir unseren Körper mit zu viel Magnesium, kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall kommen.

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