Sinn und Zweck von Schutzimpfungen - ja oder nein?

05.04.2010

Einerseits stehen Schutzimpfungen - gerade bei Kleinkindern - als krankheitsvorbeugende Maßnahme bei vielen Eltern im Vordergrund, andererseits stehen von Impfgegnern mit Nachdruck die Nachteile von Impfungen im Fokus.

Kaum ist ein Kind geboren, werden die Eltern automatisch mit dem Thema Schutzimpfung konfrontiert. Von vielen Kinderärzten empfohlen, halten die meisten Eltern die Schutzimpfung für erforderlich und sinnvoll, soll doch vor allem gefährlichen Kinderkrankheiten vorgebeugt werden. In ganz vielen Ländern unserer Erde ist es üblich (oder sogar Pflicht), die Kinder in den ersten beiden Lebensjahren gegen Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Diphtherie und weitere Krankheiten impfen zu lassen. Die Impfbefürworter sagen, dass jedes Elternpaar davon abgehalten werden soll, weiterhin einem Irrglauben zu verfallen, dass Kinderkrankheiten dazu da seien, dass sie durchgestanden werden wollen. Vor allem die WHO (world human organisation) ist seit Langem dabei, Masern und Mumps durch die entsprechende Schutzimpfung gänzlich ausrotten zu wollen.

Impfgegner hingegen weisen darauf hin, dass die jeweilige Krankheit selbst nicht so schlimm sein kann wie eine mögliche Impfreaktion, die zu dauerhafter Schädigung führen könnte, weil die Impfstoffe entweder in ihrer Verträglichkeit als sehr zweifelhaft angesehen werden oder als nicht ausreichend getestet gelten. Des Weiteren wird kritisiert, dass die sogenannte Impfinformation als solche überhaupt nicht existiert. Informationen kämen entweder gar nicht oder nur lückenhaft. Viele Fragende würden sich unter Druck gesetzt fühlen, wenn zu viele Fragen kämen. Gleichzeitig wird von der gesamten Umwelt das Bewusstsein vermittelt, dass es elterliche Pflicht sei, Kinder durch Schutzimpfungen schützen zu müssen. Tatsache ist, dass jede Packung Aspirin einen längeren Beipackzettel aufweist als irgendeine Art von Schutzimpfungen.

Jedem Elternpaar wird dringend angeraten, sich sowohl über die Art und Weise der Schutzimpfungen als auch über die Problematik und den Verlauf der einzelnen Kinderkrankheiten ein eigenes, kritisches Urteil zu bilden. Gerade fiebrige Erkrankungen stellen - neben dem gesundheitlichen Risiko - auch eine Entwicklungsmöglichkeit für den kindlichen Körper dar, zumal auch eine gute Abwehr bzw. ein ausgeprägtes Immunsystem gefördert wird.

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