Viele Schlafprobleme sind oftmals einfach zu beheben
31.03.2010
Schlafprobleme müssen nicht immer mit Medikamenten behandelt werden. Oftmals reichen schon einige Verhaltensveränderungen vor dem Zubettgehen aus, um wieder in Ruhe schlafen zu können.
Ungefähr 40 % der deutschen Bevölkerung leiden unter Schlafproblemen. Einschlafstörungen sind nicht nur ein überaus lästiges Problem, sondern sie können im schlimmsten Fall auch gesundheitliche Störungen hervorrufen. Besonders wenn die Probleme über einen längeren Zeitraum anhalten, können sie zu stark nervösen Beeinträchtigungen führen. Doch bevor man sich zu der Einnahme verschiedener Schlaftabletten entscheidet, sollte man erst einmal der Ursache der Einschlafprobleme auf den Grund gehen. Oftmals kann man schon durch einige wenige Veränderungen wieder zu einem erholsamen Schlaf gelangen.
Bei mangelndem Schlaf schüttet der Körper intensiviert das Stresshormon Kortisol aus. Besteht der Schlafmangel über einen lang anhaltenden Zeitraum, wird das Immunsystem geschwächt, was wiederum zu verstärkten Erkältungskrankheiten führt. Durch Schlafmangel reduziert sich zudem auch der Stoffwechsel, was zu Übergewicht, Haarausfall oder einer intensiveren Faltenbildung führen kann. Wer wegen starker Schlafprobleme unter Übergewicht leidet, wird zwangsweise auch unter Herz- und Kreislaufproblemen zu leiden haben. Diese Folgen des Schlafmangels sind kein Muss, werden allerdings immer wieder verstärkt beobachtet.
Dauerschlafprobleme sollten nicht unterschätzt werden. Um ohne Einschlafmedikamente in den erholenden Schlaf zu kommen, sollte man lieber auf einige wichtige Dinge vor dem Zubettgehen achten. Zum einen sollten keine Tagesprobleme vor dem Einschlafen besprochen werden. Oftmals gibt es während solcher Gespräche auch Meinungsunterschiede, die beim Einschlafen hindern. Zudem sollte man auf einen Fernsehapparat in den Schlafräumen verzichten, denn auch scheinbar belanglose Unterhaltungssendungen können den Schlaf unterbrechen. Viele Personen lesen vor dem Einschlafen noch in einer Lektüre. Hierbei sollte man genauestens auf den Inhalt des jeweiligen Buches achten, denn auch dessen verschiedene Inhalte können den wohlverdienten Schlaf stören. Leidet man unter beruflichen Problemen, sollte man vor dem Zubettgehen gezielte Entspannungsübungen machen. Auch das Essen im Bett kann zu nächtlichen Störungen beitragen. Wer wird schon gerne von piekenden Krümeln geweckt?
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